Der Armenfischer
18. Januar 2015 | Von Achim Körnig
„Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter Geschäfte zu betreiben.“ Franklin D. Roosevelt (1933)
Epikur war der Auffassung, wer gescheit sei, betreibe keine Politik. Mancher, nicht zuletzt der Bestechliche, sieht das seit jeher anders. Alle Gewalt geht zwar in der Demokratie zunächst einmal vom Volke aus, ihr weiterer Weg verliert sich dann allerdings eher im Dunkeln, zumal die Wahrheit dabei unter die Räder zu gelangen pflegt. George Bernard Shaw meinte sogar, es
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Nach einem landläufigen Vorurteil werden in den deutschen Tageszeitungen nur schlechte Nachrichten veröffentlicht, nicht zuletzt über Kriege, andere Morde, Korruption und sonstige Raffgier, so dass der arglose Leser gar meinen könnte, der Mensch als solcher sei vom Übel. Wie sehr die Zeitungen indes auch über Positives und Hoffnungsträchtiges berichten, zeigt eine Meldung der Süddeutschen Zeitung,
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„Das Zurücktreten der moralischen, kulturellen und geistigen Werte hinter praktischen Leistungen und beruflichen Erfolgen, die primär in Geld gemessen werden, ist schon heute das traurige Kennzeichen unserer Zeit. Wir haben es satt, in einer Raffgesellschaft zu leben, in der Korruption nicht mehr die Ausnahme ist und in der sich allzu vieles nur ums Geldverdienen dreht.
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